Aktueller Rundgang

Unser nächster Rundgang findet am 7.Juli 2018 statt – Anmeldung offen!

Knapp 100 Jahre ist es her, dass Deutschland die kolonisierten afrikanischen Gebiete abgegeben musste. Aber gibt es heute noch koloniale Spuren im öffentlichen Raum? In Jena? Wir wollen gemeinsam und interaktiv auf Spurensuche gehen und über ihre Bedeutung für die Gegenwart sprechen.

Auch Jena ist geprägt von der kolonialen Vergangenheit: die Deutsche Kolonialgesellschaft, die Jugendbewegung der Kolonialkrieger-Kamaradschaft, koloniale “Wissenschaftler” usw. Aber auch schwarze Philosophen und eine Prinzessin von Sansibar haben in Jena gelebt und gewirkt. Darüber hinaus finden wir auch in der Gegenwart deutliche Spuren dieser Geschichte – bspw. die Nachfolge der Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler. Wir wollen diese Geschichte und ihre Folgen in Jena sichtbar machen und uns mit ihnen auseinandersetzen. Sie bilden die Grundlagen u.a. rassistischer Stereotype (und noch viel mehr).

Wo: Holzmarkt (Start)
Wann: Samstag, 14.04.2018 um *14Uhr*
Dauer: 2,5 – 3 Stunden
Strecke: Wir bewegen uns nur in der Innenstadt und bemühen uns, Sitzgelegenheiten mitzudenken.

Im Anschluss möchten wir dazu einladen, bei einem Stück Kuchen ins Gespräch kommen. Für Kinder wird es etwas Spielzeug geben und wir möchten gemeinsam versuchen auch Eltern zu ermöglichen, weiter dabei zu sein.

Wo: noch unbekannt
Wann: ab 15 Uhr (Dies ist die Uhrzeit für den Aufenthaltsraum)

Wir möchten euch bitten, euch in einer kurzen E-Mail anzumelden. Die Gruppe soll eine zum Sprechen angenehme Anzahl von 20 Personen nicht überschreiten. Wenn ihr spontan dazu kommt, könnt ihr sehr gerne dennoch dabei sein, solange die Gruppe nicht zu groß wird.

Kontakt: decolonize-jena (at) riseup.net

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.